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| <Neue Webseiten: Oktober 2006> |
Heilmittelverordnung26.10.2006
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe will mit den Krankenkassen neue Bedingungen für die Wirtschaftlichkeitsprüfung bei Heilmitteln aushandeln. Die Prüfung müsse den niedergelassenen Ärzten die Möglichkeit geben, ihr Verordnungsverhalten zu steuern, sagte Dr. Wolfgang Dryden, stellvertretender Vorsitzender der KV Westfalen-Lippe. KV und Kassen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, die Wirtschaftlichkeit der Behandlung von Kassenpatienten zu überwachen. Das geschieht unter anderem durch Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei Vertragsärzten. Die Wirtschaftlichkeitsprüfung liegt bei einer unabhängigen Geschäftsstelle, die bei der KV oder bei einem Krankenkassenverband angesiedelt ist. Die Prüfungen nimmt der Prüfungsausschuß vor, der paritätisch mit Ärzten und Kassenvertretern besetzt ist.
[ www.KVWL.de ]
Parkinson-Pflaster24.10.2006
Das Parkinson-Pflaster mit dem Wirkstoff Rotigotin war in Studien ähnlich gut wirksam wie andere Dopamin-Agonisten in Tablettenform, und zwar sowohl bei Patienten im Frühstadium der Parkinson-Erkrankung, als auch bei fortgeschrittener Erkrankung. Das Pflaster wird täglich an unterschiedlichen Körperstellen aufgeklebt. Der Wirkstoff wird über die Haut aufgenommen und ermöglicht über stabile Plasma-Spiegel eine kontinuierliche dopaminerge Rezeptor-Stimulation.
[ www.Kompetenznetz-Parkinson.de ]
Portal für Gesundheit, Naturheilverfahren und Heilpflanzen23.10.2006
Das Portal stellt erstmalig, fundierte und wissenschaftlich erarbeitete Informationen über Wirksubstanzen, die unter anderem in Nahrungsergänzungsmittel enthalten sind, dem Verbraucher, zur Verfügung. Ferner erfährt der User die Wirkungsweise und möglichen Anwendungsgebiete der Wirksubstanzen. PhytoDoc ist weder Hersteller noch Vertreiber von Nahrungsergänzungsmitteln und dient ausschließlich der Aufklärung des Verbrauchers. Die hausinternen Biologen, Chemiker und Mediziner veröffentlichen ausschließlich sorgfältig recherchierte Berichte und verhindern damit die Verbreitung von veralteten, unseriösen oder wissenschaftlich nicht haltbaren Informationen.
[ www.PhytoDoc.de ]
Aktion Schmerz 60plus19.10.2006
Alte Patienten vertragen auch starke Schmerzmittel oft gut. Chronische Schmerzen sind nicht nur bei Krebspatienten, sondern auch bei anderen, alten Patienten oft eher die Regel als die Ausnahme. Bei der Suche nach geeigneten Schmerzmitteln sind altersspezifische Gegebenheiten und mögliche Interaktionen mit sonstigen Therapien zu beachten. Dabei wird ein stärkeres Schmerzmittel in adäquater Dosierung nicht selten besser vertragen als ein schwächeres. Um die Schmerztherapie bei Alten zu verbessern, hat Mundipharma die Aktion Schmerz 60plus ins Leben gerufen. Auf der Portalseite geht es um Chancen und Defizite einer adäquaten Schmerztherapie bei alten Menschen. Besonderen Stellenwert haben Arzneimittel-Interaktionen. Anhand einer interaktiven Liste haben Ärzte die Möglichkeit, die Präparate, die sie verschreiben wollen, darauf hin zu überprüfen, welche Interaktionen es mit verschiedenen Schmerzmitteln gibt.
[ www.Schmerz60plus.de ]
Datenbank für zugelassene Kinder-Arzneien18.10.2006
Kinder werden oft mit Medikamenten behandelt, die für sie nicht zugelassen sind. Das kann aber auch daran liegen, daß den Ärzten gar nicht bekannt ist, ob Arzneimittel der benötigten Indikation mit Zulassung für die Behandlung von Kindern verfügbar sind. Abhilfe bringt jetzt eine Online-Datenbank, die die gemeinnützige Hexal-Initiative Kinderarzneimittel mit Unterstützung der meisten Arzneimittelhersteller entwickelt hat. Das Angebot ist kostenfrei. Mit der Kinderarzneimittel-Datenbank ZAK® (Zugelassene Arzneimittel für Kinder) wird erstmals die gezielte Suche nach einem zugelassenen Arzneimittel für Kinder mit bestimmten Merkmalen möglich. Die Wirkstoffe und Präparate seien nach sechs pädiatrischen Altersgruppen zwischen null und 16 Jahren geordnet. Der Zugang erfolge über ein DocCheck-Paßwort.
[ www.ZAK-Kinderarzneimittel.de ]
Infoservice zu Immunstörungen16.10.2006
Die Deutsche Gesellschaft für Autoimmun-Erkrankungen (DGfAE) hat exklusiv über ihre Internetseite umfassende Informationen über Autoimmunkrankheiten für Betroffene und Angehörige zugänglich gemacht. Formen und Ursachen, betroffene Organsysteme, aktuelle Forschungsergebnisse und Therapie-Möglichkeiten werden auf der Seite vorgestellt. Desweiteren bietet die DGfAE ein Patienten-Informationssystem über "medired".
[ www.DGfAE.de | Medired ]
Rezepte für knochengesunde Ernährung16.10.2006
Eine Neuauflage der "Osteoporose-Empfehlungen für die Praxis" ist erschienen. Diese orientiert sich an der aktuellen Osteoporose-Leitlinie des Dachverbandes Osteologie. Erhältlich sind außerdem ein Osteoporose-Patientenpaß zur Verbesserung der Compliance, der Patientenflyer "Osteoporose - richtig erkennen, individuell behandeln" mit Hinweisen zu den wichtigsten Risikofaktoren sowie ein Ernährungsflyer mit Tips für gesunde Knochen.
[ www.Osteoporose.org ]
Richtlinie für Patienten mit Gelenkschmerzen16.10.2006
Die "Initiative gegen den Schmerz" hat jetzt ein Positionspapier vorgestellt, das Patienten über den Gebrauch von Analgetika bei Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat informiert. Ziel ist, der Verunsicherung vieler Menschen entgegenzuwirken und die Versorgung von Schmerzkranken zu verbessern. Einerseits erhalten nur knapp ein Drittel der Menschen mit Gelenkschmerzen ein Schmerzmittel. Andererseits treten bei fünf Prozent der Patienten während einer Analgetika-Therapie unerwünschte gastrointestinale Wirkungen auf. 15 Prozent der Patienten setzten die Medikamente ab, wenn sie nicht wirken. Die "Initiative gegen den Schmerz", deren Schirmherrin die Schauspielerin Senta Berger ist, will erreichen, daß behandelnde Ärzte und Patienten gemeinsam eine Risiko-Nutzen-Abschätzung vornehmen. "Die Patienten müssen wissen, welche Schmerzmittel sie nehmen können, und sie müssen wissen, daß nicht alles gleich wirksam ist!"
[ www.Stark-gegen-Schmerz.de ]
Aktionsbündnis für Organspenden13.10.2006
Mit ihrem neuen "Aktionsbündnis Organspende" wollen in Baden-Württemberg Ärzte, Krankenkassen, Ministerium, Selbsthilfegruppen und die Deutsche Stiftung Organtransplantation gemeinsam versuchen, daß mehr Menschen als bisher ihren Willen zur Organspende erklären. Trotz aller Bemühungen und obwohl die Zahl der Organspenden im vergangenen Halbjahr gestiegen sei, warteten allein in Baden-Württemberg etwa 1500 Menschen auf eine Organtransplantation.
[ www.Gesundheitsforum-BW.de ]
Patienten-Uni in Hannover gestartet12.10.2006
Deutschlands erste Patientenuniversität hat an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ihre Tore geöffnet. Die Patientenuniversitäti ist "ein unabhängiges, akademisch orientiertes Bildungsangebot für Patientenvertreterinnen und Patientenvertreter". Viele Kurse sind darüber hinaus für interessierte Bürger, für Erkrankte, ihre Angehörigen und Selbsthilfegruppen konzipiert worden. Die Vorlesungen und Seminare werden von Ärzten der MHH, den Lehrkräften des Fachbereichs Public Health und Medizinstudierenden aus den höheren Semestern gehalten. Das Gesundheitssystem werde immer komplizierter und die Patienten benötigen ebenso wie ihre Vertreter in vielen Gremien immer mehr Informationen um sich zurechtzufinden. Aus diesem Grund bietet die Einrichtung Kurse an wie "Grundlagen der Statistik" oder der "Epidemiologie". Für interessierte Bürger hält die Uni Lehrveranstaltungen zur "Gesundheitsbildung" bereit, etwa über einzelne Organe. Erkrankte können "Patientenschulungen" belegen und über bestimmte Krankheiten wie etwa "Immundefekte" genaueres erfahren. Die Veranstaltungen für Patienten und Interessierte beginnen an der MHH allerdings erst Anfang 2007.
[ www.PatientenUniversitaet.de ]
Brustkrebsinitiative in Sachsen12.10.2006
Die im April 2006 gestartete sächsische Brustkrebsinitiative (SBKI) der Techniker Krankenkasse (TK) ist von den Frauen und den beteiligten Gynäkologen und Radiologen gut angenommen worden. Fünf Monate nach dem Start bestätigen die Ergebnisse eine hohe Qualität der radiologischen Diagnostik. Der von Berufsverbänden und Kasse gemeinsam entwickelte IV-Vertrag zeichnet sich im Vergleich zum flächendeckenden Mammographiescreening durch eine obligatorische Doppelbefundung aus. Wenn der Gynäkologe die weitergehende Diagnostik empfiehlt, können Frauen aller Altersgruppen teilnehmen. Knapp 1.200 Patientinnen haben dieses Angebot bisher genutzt. Von den 470 Gynäkologen in Sachsen beteiligen sich 176, das sind fast 40 Prozent. Von den Radiologen haben sich mit 25 Praxen gut 30 Prozent eingeschrieben, Quoten, mit denen Hartmann zufrieden ist. Strittige Fälle werden durch eine dritte Befundung abgeklärt.
[ www.SBKI.de ]
Betreutes Sportprogramm nützt Adipösen langfristig09.10.2006
Ein Jahr, nachdem Teilnehmer des sportmedizinischen Schulungsprogrammes für Adipöse "M.O.B.I.L.I.S." das Proramm beendeten, haben sie ihr Ausgangsgewicht im Durchschnitt immer noch um zehn Kilogramm reduziert. Das belegen Daten einer 1-Jahr-Follow-up-Befragung. M.O.B.I.L.I.S. ist ein einjähriges, ärztlich betreutes Schulungsprogramm für übergewichtige Erwachsene mit einem Body Mass Index zwischen 30 und 40 kg / m2. Es wurde von der Universitätsklinik Freiburg und der Sporthochschule Köln ins Leben gerufen. Die Abkürzung M.O.B.I.L.I.S. steht für "Multizentrisch Organisierte Bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung". Wer teilnehmen möchte, kann sich selbst per Internet oder Telefon anmelden, muß sich aber von seinem Arzt ein Formblatt ausfüllen lassen, in dem die Eignung für die Teilnahme belegt wird.
[ www.MOBILIS-Programm.de ]
Hilfsangebote für Demenzkranke09.10.2006
Eine neue Online-Datenbank soll Angehörigen, Pflegern und Ärzten schnelle Orientierung über Hilfsangebote für Demenzkranke bieten. Auf einer Internetseite können sie unter 1.400 Einrichtungen nach passenden, in der Nähe gelegenen Angeboten suchen. Das Verzeichnis hat die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen erstellt - ein Netzwerk aus professionellen und ehrenamtlichen Einrichtungen. "Pflegende Angehörige sind rund um die Uhr gefordert und können oft nur kurz das Haus verlassen, um zum Beispiel in großer Eile einkaufen zu gehen". Die Online-Datenbank soll ihnen helfen, geeignete Helfer zu finden und die Angebote zu vergleichen. Auch an Ärzte, die mit Demenzkranken zu tun haben, wendet sich die Initiative. "Ärzte haben häufig das Problem, daß sie nicht wissen, welche weiterführenden Angebote es für Patienten gibt".
[ www.Demenz-Service-NRW.de ]
Fehlermeldesystem für Kollegen06.10.2006
Die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) führt jetzt ein anonymes Fehlermeldesystem (CIRS) für Ärzte ein. Über eine Maske auf der DGSS-Homepage können Kollegen, die in der Schmerztherapie tätig sind, kritische Zwischenfälle anonym melden. Die DGSS wertet diese Daten aus und will sie etwa in ihren Leitlinien berücksichtigen.
[ www.DGSS.org ]
Gynäkologen informieren Frauen im Internet04.10.2006
Ob Regelschmerzen, Wechseljahre oder Brustkrebsvorsorge - zu Frauengesundheit können sich Patientinnen jetzt in einem neuem Internetportal informieren. Das Portal richtet sich in erster Linie an Patientinnen, Angehörige sowie medizinisch Interessierte. Die Inhalte werden gemeinsam vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) zusammengestellt. Ziel der Website ist, den vielfach falschen Informationen, die im Internet kursieren, ein seriöses Angebot entgegenzusetzen. Ergänzt wird das Portal mit interaktiven Angeboten, etwa einem Zykluskalender zum Herunterladen sowie einer Erinnerungsfunktion für regelmäßige Krebsfrüherkennungsuntersuchungen. Zudem gibt es ein bundesweites Ärzte- und Klinikverzeichnis mit Suchfunktion.
[ www.Frauenaerzte-im-Netz.de ]
Studienprogramm Gesundheits- und Pflegewissenschaften02.10.2006
Zum Sommersemester 2008 bietet die Uni Halle-Wittenberg ein neues Studienprogramm Gesundheits- und Pflegewissenschaften an. In viereinhalb Jahren können die Studenten einen Bachelor und einen Berufsabschluß in einem Gesundheitsberuf wie Krankenpfleger, Ergotherapeut oder Logopäde erwerben. Berufsgruppenübergreifend wird den Studenten Fachwissen aus Bereichen wie Gesundheitsförderung und Rehabilitation vermittelt.
[ www.Medizin.Uni-Halle.de/pflegewissenschaft ]
Weitere Neue Webseiten in 2006
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| <Wichtige Zahnärzte-Portale> |
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www.GZFA.deGesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik: Informationsplattform für Patienten unter einem Zusammenschluß von Praktikern unterschiedlicher medizinischer und zahntechnischer Fachrichtungen
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| <Infos über Medikamente> |
www.BfArM.deInfos zu Arzneimittel. Ein Service durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
www.BMGesundheit.deInfos zu Patientenrechten. Ein Service durch das Bundesministerium für Gesundheit
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